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SUMMARY:Liwûna und Kaidôh | Tanz und Text - verschoben
DESCRIPTION:VERSCHOBEN aufgrund aktueller Cov19-Maßnahmen | Neuer Termin 2021 folgt… \nLiwûna und Kaidôh | Astraler Seelenroman von Paul Scheerbart | getanzt und gesprochen von Boris Randzio\nMittwoch\, 4. November 2020 um 19 Uhr VERSCHOBEN aufgrund aktueller Cov19-Maßnahmen | Neuer Termin folgt…\nBitte um Anmeldung (0664 9262926 | office@kunstbahnhofwoerthersee.at) und Einhaltung der Cov19-Regelungen vor Ort\, danke!\nEintritt frei / Kulturwertschätzungsbeitrag \nKaidôh fliegt durch das Weltenall und trifft auf Liwûna\, doch sie ist nicht aus Fleisch und Blut\, sondern aus einem viel feineren Stoff\, der Luft dagegen plump wirken lässt! Sie schweben zusammen durch Zeit und Raum… Wohin? – Das weiß er nicht. Er weiß nur\, dass er sucht… Wonach? – Das lässt sich vielleicht nicht in Worte fassen. In einem sehr fein gesponnenen Netz aus Sprache und Tanz versucht der Balletttänzer und Schauspieler Boris Randzio dem Zauber dieser Begegnung auf den Grund zu spüren. \nDie phantastische Novelle „Liwûna und Kaidôh“ von Paul Scheerbart bietet den literarischen Angelpunkt für diesen Abend. \nDas Eigene müssen wir vergessen – aus uns herauskommen – nur dadurch kommen wir in uns hinein. Eine sehr drollige Geschichte – aber auch eine sehr ernste – so schauerlich ernst wie der Unsinn\, der uns als Wahrheit erscheint. \nInszenierung\, Tanz & Schauspiel … Boris Randzio\nKostüm … Louise Flanagan\nEine Produktion von VADA – Verein zur Anregung des dramatischen Appetits\nwww.vada.cc\n________________________________________\nBoris Randzio\, geboren in Salzburg\, Abitur am humanistischen Goethe Gymnasium Berlin-Wilmersdorf\, Ausbildung an der Tanzakademie Berlin\, Bühnentanzdiplom an der Akademie des Tanzes Mannheim\, privater Schauspielunterricht bei Adolfo Assor am Garn-Theater Berlin. Engagements als Tänzer an der Deutschen Oper Berlin\, der Oper Chemnitz\, dem Staats-theater Braunschweig\, der Staatsoper Hannover und zuletzt von 2009 bis 2020 als Solist beim Ballett am Rhein unter Martin Schläpfer. Gastspiele führten ihn u.a. an die Israeli Opera Tel Aviv\, das Théâtre de la Ville Paris\, das Stanislavski-Nemirowitsch-Theater Moskau und die Bunkamura Orchard Hall Tokio\, Japan. Parallel seit 2004 regelmäßige eigene Choreographien u.a. beim Interdans Festival in Belgien\, 2004 Gründung von VADA. Seit Sommer 2020 freischaffender Tänzer\, Schauspieler und Choreograph.\nwww.borisrandzio.com\n________________________________________\nPaul Scheerbart (1863-1915) gehört zu den unterschätztesten und unbekanntesten Literaten überhaupt. Laut Erich Mühsam der «humorvollste Phantast und der phantasievollste Hu¬mo-rist der modernen deutschen Literatur». Er ist unter anderem Vater der deutsch¬spra¬chigen Science-Fiction\, Generalconstructeur der Glasarchitektur\, Directeur des Kosmischen The¬a-ters\, Erbauer des Perpetuum mobile\, erster Lautdichter\, Schöpfer des Wor¬tes Expressio-nismus\, Verlacher des Militarismus\, Entfacher des vadaistischen Appetits und ewig Dein oller Paulemann.\nMehr zu Paul Scheerbart unter: www.scheerbart.de\n________________________________________\nLouise Flanagan in England geboren\, erhielt ihre Ausbildung im klassischen Ballett an der Royal Ballet School in London. Danach begann sie ihre professionelle Tanzkarriere am Vanemuine Theater in Estland. Noch in ihrer Zeit als aktive Tänzerin entschied sie sich um-zuschulen und eine Karriere als Kostümbildnerin einzuschlagen. Sie absolvierte einen Stu-dien¬gang für Tanz- und Performance-Kostüme an der Middlesex University\, eine Schnei¬der-ausbildung an der Berufsschule für Bekleidung in München und arbeitete im Anschluss in England als Kostümbildnerin für Filme\, Musical- und Opernproduktionen. Seitdem hat sie u.a. Kostüme für das Ballett am Rhein\, das Stanislawski- und Nemirowitsch-Dantschenko-Musiktheater in Moskau\, das Theater Regensburg\, beim Origen Festival Cul¬tu-ral in der Schweiz und für das Bayerische Staatsballett entworfen. Seit 2017 arbeitet sie mit Boris Randzio zusammen.\nwww.louiseflanagan.com \n(Foto/Detail: Ivana Kleinertz)
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